Blick auf das Baufeld
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Mit Sinn und Verstand

Claim-Klammer rechts

Der Blick in die Geschichte ermöglichte erst die zukünftige Entwicklung

Das ConstantinQuartier blickt auf eine lange Geschichte zurück. Namensgeber ist die 1888 von Angely Constantin Sen. in Hannover gegründete Constantin Cigarettenfabrik, deren Werke in Hannover und Dresden 1928 von Reemtsma übernommen wurden. Rund um dieses Areal sind im Laufe der Zeit immer mehr Wohngebiete entstanden. Von Westen nach Osten kam eine Achse mit typischen Siedlungshäusern dazu, während sich im Süden städtischer Geschoss-Wohnungsbau mit begrünten Innenhöfen entwickelte. Heute noch weisen eine Reihe von industriell geprägten Traditonsstandorten, wie die alte Pelikanfabrik, auf den Wirtschaftsstandort Hannover-List hin.

In den Siebziger- und Achtzigerjahren war das Areal des heutigen ConstantinQuartiers durch die Firmenzentrale der VHV-Versicherung geprägt, die ihren Sitz innerhalb von Hannover verlegt hat. In den letzten Jahren folgte eine wechselnde und gemischte Nutzung der Gebäude. 

4 Baufelder mit über 250 Wohnungen

  • Im Baufeld 1 entstehen 84 Mietwohnungen, von denen 29 gefördert sein werden. Den Bewohnern stehen 63 Tiefgaragenstellplätze zur Verfügung. Die Realisierung ist bis 2019 geplant.
  • Bis 2021 sollen auf dem 2. Baufeld 43 Eigentumswohnungen und Tiefgaragenstellplätze errichtet werden.
  • Auf dem Baufeld 3 werden ebenfalls bis 2021 94 frei finanzierte Wohneinheiten und 29 geförderte Mietwohnungen entstehen.
  • Im Baufeld 4 planen wir weitere frei finanzierte Wohneinheiten, die bis zum Jahresende 2022 realisiert werden sollen.

Erst DIE WOHNKOMPANIE Nord GmbH konnte fundierte Pläne für eine zukunftsweisende Wohnbebauung vorlegen. In enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Stadtbaurat Uwe Bodemann und agsta Architekten sowie Ingenieuren wurde ein Bebauungsplan verwirklicht, der die angrenzenden städtebaulichen Charakteristika historisierend und mit viel Feingefühl aufnahm.

Abstandsflächen, Grünanlagenkonzept sowie die Aufnahme der Gebäudehöhen und durchgängige Blickachsen führen den Charakter der Siedlungshausachse fort, während sich das Gebäude im Süden mit viel Verständnis für die bestehende Architektur in das Erscheinungsbild der direkten Umgebung einfügt. Sogar die für die List typische Innenhof-Funktionalität wird übernommen.

Architektur und kompromisslose Materialauswahl zeugen von der Intensität und dem Einfühlungsvermögen, mit der sich die Projektleiter bei der Planung des ConstantinQuartiers dem Stadtteil gewidmet haben. Insbesondere die Fassaden standen dabei im Fokus. Für die Vollverklinkerung wurde als architektonische Reminiszenz die Klinkeranmutung aus den umliegenden Gebäuden zitiert. Selbst die Auswahl der RAL-Farben folgt einer klaren Definition, um die Architekturgeschichte des Stadtteils fortzuschreiben.

Das Ergebnis wird eine Nachbarschaft sein, die sich sensibel in das vorhandene Umfeld einfügt. Mit der öffentlichen Begehbarkeit des Quartiers und den großzügig angelegten Flächen um den „Grünen Anger“ wird das ConstantinQuartier eine Bereicherung für alle Bewohner in der List darstellen.

Zukunftsweisende Quartiersentwicklung